Vitamin D – ist es wirklich so wichtig?

Oh ja, das ist es! Du kennst das ja vielleicht – Du fühlst Dich dauernd müde, antriebslos und Deine Laune ist im Keller? Die kalte Jahreszeit ist nicht Dein Freund – Du nimmst gefühlt jede Erkältung mit und frierst, hustest und schnupfst herum? Schon mal an einen Vitamin-D-Mangel gedacht?

Natürlich können solche Beschwerden viele unterschiedliche Ursachen haben. Eine davon kann eine unzureichende Versorgung mit Vitamin D sein.

Vitamin D, vielen als Sonnenvitamin bekannt, ist eigentlich kein Vitamin im klassischen Sinne. Es nimmt unter den Vitaminen eine Sonderstellung ein, da der Körper es mithilfe von Sonnenlicht selbst bilden kann. Im Körper wird es weiter umgewandelt und übernimmt wichtige Aufgaben.

Dazu gehören unter anderem:

  • die Regulation des Kalzium- und Phosphatstoffwechsels
  • die Erhaltung normaler Knochen
  • die Unterstützung der normalen Muskelfunktion
  • eine Funktion bei der Zellteilung
  • eine normale Funktion des Immunsystems

Einen großen Teil des benötigten Vitamin D kann unser Körper mithilfe von UVB-Strahlung über die Haut selbst bilden. Einen kleineren Teil nehmen wir über die Nahrung auf.

Wie gut die körpereigene Bildung funktioniert, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Jahreszeit, Sonnenstand, Aufenthaltsdauer im Freien, Kleidung und Hauttyp.

Gerade in unseren Breitengraden ist die körpereigene Vitamin-D-Bildung während der sonnenärmeren Monate eingeschränkt. Der Körper kann allerdings Vitamin D speichern und auf diese Reserven zurückgreifen.

Du fragst Dich nun, ob Du ausreichend mit Vitamin D versorgt bist?

Allein anhand von Beschwerden lässt sich ein Vitamin-D-Mangel nicht sicher feststellen. Müdigkeit, Schwäche oder eine erhöhte Infektanfälligkeit können beispielsweise zahlreiche andere Ursachen haben.

Ob tatsächlich ein Mangel vorliegt, lässt sich durch die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels im Blut beurteilen. Auch bei einer gezielten Einnahme höherer Vitamin-D-Dosen kann eine Kontrolle sinnvoll sein.

Denn auch bei Vitamin D gilt: Viel hilft nicht automatisch viel.